Seit Ende 1999 bietet die Deutsche Telekom AG mit T-ISDN DSL (auch T-DSL genannt) einen neuen High-Speed-Zugang fürs Internet an. Mit 768.000 Bit/s empfangen T-DSL-Nutzer Daten ca. zwölfmal so schnell wie mit einem normalen ISDN-Anschluss.

Beim Senden (Upstream) werden 128.000 Bit/s erreicht. Die maximale Downloadgeschwindigkeit erreicht man aber nur, wenn man von einem Server saugt, der wiederum auch schnell genug ist. Von manchen amerikanischen Servern erreicht man nur ca. 20 KB/sec statt der maximal möglichen 90 KB/sec – man kann aber mehrere Downloads parallel laufen lassen.

Was ist T-DSL? Bei T-DSL wird über eine Standard-Netzwerkkarte und ein T-DSL-Modem eine PPP-Verbindung ermöglicht. Das funktioniert wunderbarerweise über die alten Telefonkabel, die noch im Boden liegen – man braucht keine Glasfaser!

Man wählt sich ganz bequem per DFÜ-Netzwerk ein und erhält eine dynamische IP-Adresse. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass T-DSL nur eine reine Internetverbindung ermöglicht – kein Telefonieren möglich.

Ein sogenannter Splitter trennt ISDN- und T-DSL-Frequenzen. An einem Anschluss wird der NTBA installiert für normale ISDN-Funktionen. Zusätzlich verfügt der Splitter über einen Anschluss für das T-DSL-Modem (NTBBA), welches über eine Netzwerkkarte mit dem PC kommuniziert.

Demnächst hier die ersten Erfahrungsberichte nach fast zwei Jahren mit T-DSL. –PuleX