1996 setzen sich zwei australische Informatik-Studenten (Robin Walker und John Cook) hin, programmieren kurzerhand den Programmcode ihres Lieblingsspiels von id Software (Quake) um und schufen damit eines der innovativsten Multiplayerspiele überhaupt: TEAM FORTRESS.
Dieser Mod für Quake wurde in der Online- wie auch in der LAN-Welt ein Mega-Erfolg. Zum ersten Mal mussten zwei gegnerische Teams gegeneinander taktisch vorgehen, wo es bis dahin nur pure Deathmatch-Orgien gab. Vor allem weil der Mod 9 verschiedene Charakter-Klassen zur Verfügung stellte.
Bei Capture the Flag, dem wohl angesagtesten Spiele-Modus, muss man versuchen, dem gegnerischen Team die Flagge zu entwenden. Bei Tutorial-Control kommt es darauf an, bestimmte Punkte auf der Karte unter Kontrolle zu haben.
1998 kam Half-Life von Valve Software auf den Markt. Erst sollte TF2 als Erweiterung kommen, da man aber merkte, dass aus dem Spiel mehr zu machen ist, entschied man sich um. Am 7. April 1999 kam Team Fortress Classic (TFC) mit dem Half-Life Patch auf den Markt – bis heute eines der meistgespielten Online-Spiele.
Jetzt werkelt Valve unter Robin Walkers Leitung an Team Fortress 2 – Brotherhood of Arms. Bis zu 32 Spieler bilden Teams in 20 Szenarien. Die Aufgaben reichen von Capture the Flag über Tutorial-Control bis hin zu Eskortjobs.
Die Spielfelder fordern individuelle Taktiken: In einer Mission verschanzt sich das verteidigende Team in Häusern eines Dorfes. In einer anderen verschanzen sie sich am Strand in Bunkern, bis das gegnerische Team per Landungsboot ankommt. Szenarien spielen in Italien, Afghanistan und mehr.
Zum ersten Mal werden von Valve auch Bots eingebaut – auch Spieler ohne Netzwerk können sich im Solo-Modus Gefechte liefern.
