Die Falcon-Reihe von Microprose gehört zu den bekanntesten Flugsimulatoren für den PC. Schon immer wurden unsere Erwartungen übertroffen, da diese F-16-Simulatoren mit extremen Realismus und guter Grafik alles boten, was sich jeder Pilot wünscht. Jetzt ist die vierte Version auf dem Markt. Die Rede ist von Falcon 4.0.
Es ist bereits Tradition, dass Flugsimulatoren hohe Hardware-Anforderungen haben. In Falcon wird mindestens ein P166 benötigt, empfohlen wird ein PII-266. Für den Feldzug benötigt man einen PII-450. Natürlich setze ich bei allen CPUs eine gute Grafikkarte voraus.
Das wichtigste, was über Falcon 4.0 zu sagen ist: Es ist eine wirklich realistische Flugsimulation – und die Betonung liegt auf wirklich realistisch. Durch Abstufung des Schwierigkeitsgrades kann man schnell einen Action-Shooter daraus machen, aber jeder echte Pilot wird darauf verzichten.
Bevor man mit dem Feldzug anfängt, der übrigens im Konflikt zwischen Nord- und Südkorea stattfindet, werden viele Flugstunden in den anderen Modi benötigt. Bei dem ersten Modus (Sofortige Aktion) landen wir im Cockpit einer bereits fliegenden F-16C Block 50/52.
Der Modus Luftkampf ist ein Mehrspielermodus. Man kann über Modem, Nullmodem oder LAN verschiedene Gefechte austragen – darunter eine Art Deathmatch: viele Flugzeuge kämpfen gegeneinander, eine Art Quake 2, nur in der Luft.
Der Feldzug ist die Hauptoption für den Einzelspieler. Wir fliegen zusammen mit anderen amerikanischen F-16 gegen die Nordkoreaner. In dieser Option hat es Microprose geschafft, eine eigene Welt darzustellen. Wir hören ununterbrochen Funksprüche, sehen wie in weiter Entfernung Flugzeuge miteinander kämpfen, Panzer aufeinander stoßen.
In der Luft tanken, Raketen mit 100%igem Realismus abschießen, alle Knöpfe können im Cockpit benutzt werden. Alles, was einen realistischen Simulator ausmacht, ist hier integriert worden. Die Grafik ist natürlich perfekt, genauso der Sound. Einfach fabelhaft.
