Ergonomie am Arbeitsplatz

Als erstes müssen Sie Ihren Bequemlichkeitsbereich herausfinden. Längeres Stillsitzen führt zu Beschwerden und Muskelermüdung. Das Verändern der Körperhaltung ist für viele Teile des Körpers vorteilhaft, besonders für Wirbelsäule, Gelenke, Muskeln und den Kreislauf.

Verändern Sie des öfteren pro Tag Ihre Körperhaltung, besonders am Nachmittag, da Sie zu dieser Zeit am schnellsten ermüden. Legen Sie kurze Pausen ein, stehen Sie auf und strecken sich oder gehen herum.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Füße fest und bequem auf dem Boden stehen können und genug Beinfreiheit vorhanden ist. Stellen Sie den Stuhl so ein, dass er den Rücken abstützt. Wenn Ihr Stuhl über eine verstellbare Lehne verfügt, stellen Sie die Kontur so ein, dass sie sich der natürlichen Kurve (Lordose) Ihrer unteren Wirbelsäule anpasst.

Unterarme, Handgelenke und Hände müssen gerade und neutral gehalten werden. Vermeiden Sie es, während des Tippens oder Benutzung der Maus Ihre Handgelenke anzuwinkeln oder an einer scharfen Kante (z.B. Schreibtischkante) abzulegen.

Langes Arbeiten vor dem Computer kann sehr anstrengend sein und Ihre Augen ermüden. Daher öfters zwischendurch augenspanende Aufgaben verrichten:

Geben Sie Ihren Augen Gelegenheit sich auszuruhen: Schauen Sie in regelmäßigen Abständen vom Bildschirm weg und konzentrieren sich für einen längeren Moment auf einen weiter entfernten Punkt und blinzeln Sie ab und zu, um die Augen feucht zu halten!

Achten sie darauf, dass der Monitor mit mindestens 75 Hz Vertikalfrequenz (besser 85) läuft. Der Monitor sollte mindestens so weit weg stehen, wie Ihre Arme reichen. Stellen Sie den Monitor so auf, dass die oberste Textzeile direkt unterhalb der Augenhöhe ist. Ihre Augen sollten ganz leicht nach unten gerichtet sein, wenn Sie auf die Mitte des Bildschirmes blicken. Bei Lichtreflexen verwenden Sie einen Bildschirmfilter.